07 – Deutschland: Cord Arendes

2012 wurde Cord Arendes von der Universität Heidelberg auf die Professur „Angewandte Geschichtswissenschaft – Public History“ berufen. Er ist damit der erste Professor für Public History in Deutschland. Ich habe mit ihm über seine Arbeit, seine Projekte und die Public History in Deutschland ganz allgemein gesprochen.

Links zu Cord Arendes

Erwähnte Literatur

Demantowsky, Marko: What is Public History? In: Ders. (Hg.): Public History and School. International Perspectives. Berlin 2018, S. 3-37. https://doi.org/10.1515/9783110466133-001

Geortz, Werner (Hg.): Geschichte. Ein Grundkurs. Reinbek 2007.

Kelley, Robert: Public History: Its Origins, Nature, and Prospects. In: The Public Historian 1 (1978) H. 1, S. 16-28,

Schnabel, Franz: Die Anfänge des technischen Hochschulwesens. In: Festschrift anlässlich des 100jährigen Bestehens der Technischen Hochschule Fridericiana zu Karlsruhe, Karlsruhe 1925, S. 1-44.

Shambaugh, Benjamin F. : Applied History. Iowa City 1914.

Wolff, Heinrich: Angewandte Geschichte. Leipzig 1910.

Erwähnte Projekte, Institutionen, Einrichtungen, Zeitschriften

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Comments
  • Martin Szalla
    Januar 17, 2022Antworten

    Hier der (unzulängliche, weil dem Medium geschuldete) Versuch, die Verortung der PH graphisch darzustellen.
    https://www.dropbox.com/s/8dfy4a51un8kabp/PublicHistory.pdf?dl=0
    Würde mich über Kommentare oder andere Versuche freuen.

  • Vivien Mohr
    Januar 17, 2022Antworten

    Im Teilbereich der medialen Aufbereitung des Nationalsozialismus empfinde ich es als sinnvoll, den Begriff der Öffentlichkeit auf verschiedenen Ebenen weiter zu erläutern und zu definieren. Versteht man unter diesem Begriff der breiten Öffentlichkeit ‚nur‘ alle Bürger und Bürgerinnen der Bundesrepublik Deutschland? Wenn dies so ist, könnten im Anschluss die ausschließenden Mechanismen und die Exklusion von Informationsangeboten für bestimmte Personengruppen untersucht werden. Interessant wäre in diesem Kontext den Informationszugang näher zu beleuchten und die Frage zu stellen, ob das Angebot der Geschichtsaufbereitung des Nationalsozialismus ausschließlich für deutsche Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung gestellt werden sollte und darf. Es wäre zudem möglich dieses Informationsangebot mit den verschiedenen Bedürfnissen der zu erreichenden Personen abzugleichen. Zum Beispiel könnte hier untersucht werden, ob die Bedürfnisse der Nachkommen von Überlebenden und Beteiligten des Nationalsozialismus deckungsgleich sind oder sich unterscheiden. Dies in den Kontext des deutschen nationalsozialistischen Bewusstseins zu setzen, wäre eine weitere Bereicherung dieses Forschungsgebietes. Dadurch könnte der Begriff der Öffentlichkeit neben dem Aspekt der Sichtbarkeit und der Zugänglichkeit durch die Ebene der Bedürfnisse der zu erreichenden Personengruppen erweitert werden.

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