Thorsten Logge

Ich bin seit 2017 Juniorprofessor für Public History an der Universität Hamburg. Zuvor habe ich Geschichte, Politikwissenschaft und Psychologie in Hamburg und an der Justus-Liebig-Universität Gießen studiert. Während meines Promotionsstudiums in Gießen war ich DFG-Stipendiat am Graduiertenkolleg „Transnationale Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart“ und zugleich Mitglied des Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC). Meine Dissertation „Zur medialen Konstruktion des Nationalen. Die Schillerfeiern 1859 in Europa und Nordamerika“ wurde 2014 in der Reihe „Formen der Erinnerung“ veröffentlich. Von 2010 bis 2017 habe ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter, zuletzt Koordinator des Arbeitsfeldes Public History am Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg gearbeitet.

In meiner Forschung beschäftige ich mich u. a. mit der Produktion, Repräsentation, Distribution und Rezeption von Geschichte im öffentlichen Raum und ihrer Performativität und Medialität, Theorien und Methoden der Public History sowie den „Battle of Gettysburg“-Panoramen von den 1880ern bis in die 2000er Jahre, Nation und Nationalismus und kollektive Identitäten.

Ich setze mich ein für eine forschungsorientierte Public History, die als erweiterte Historiographiegeschichte grundsätzlich alle Formen und Formate der Geschichtsdarstellung erforscht – unter Einschluss sämtlicher Praktiken des Geschichtemachens von der Produktion bis zur Rezeption.